Warum ein Buch lesen, wo es doch so viele andere Möglichkeiten der Beschäftigung gibt?
Die Antwort ist einfach: Bücher nehmen uns mit in ferne Welten.
Sie versetzen uns mitten hinein in eine spannende Krimihandlung, die uns kalte Schauer über den Rücken jagt. Bücher lassen uns in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Beim Lesen erleben wir die große Liebe genauso wie den Schmerz, verlassen zu werden.
Um es kurz zu machen: Bücher erzeugen Gefühle.
Und genau deshalb wirken sie so faszinierend auf uns.
Bestseller
Das Angebot auf dem Markt ist nahezu grenzenlos. Die Anzahl der Neuerscheinungen lag allein im Jahr 2010 bei etwa 95.000. Die Spitze des Eisberges bilden Bestseller, also die am meisten verkauften Bücher aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch. Dabei handelt es sich um nur wenige Titel, mit denen der Buchhandel und die Verlage aber den meisten Umsatz machen. Sie sind die Zugpferde der Branche.
Bestsellerautoren hechten durch Talkshows und finden ruhmreiche Artikel über sich in der einschlägigen Presse wieder.
Stöbern lohnt sich.
Was aber ist mit den Büchern, die es nicht auf die vorderen Plätze schaffen?
Wer nun glaubt, es handele sich dabei um Titel der zweiten Wahl oder um schlechte Literatur, der irrt gewaltig. Wer ein bisschen stöbert, wird auf wahre Schätze stoßen. Man denke allein an die Klassiker: Heinrich Heine, Thomas Mann, Leo Tolstoi, um nur einige zu nennen. Sie alle haben großartige Werke verfasst und damit Literaturgeschichte geschrieben. Neben diesen Kostbarkeiten gibt es aber auch noch eine Vielzahl zeitgenössischer Autoren, die zu lesen sich lohnt.
Im Übrigen gibt es Bücher zu allen Themen, die uns im täglichen Leben beschäftigen: Literatur über Gesundheit, Sport, Reisen oder Kochen ist genauso vertreten wie alles, was der Studierende benötigt. Lernhilfen für Schüler sind unschlagbar!
Kinderbücher
Kinderbücher – sie seien an dieser Stelle besonders hervorgehoben, denn ihr Wert ist unbezahlbar. Kinder, die lesen, können sich sprachlich besser ausdrücken. Der Vorteil für die schulische und berufliche Entwicklung ist enorm. Außerdem erzeugen Kinder beim Lesen ihre eigenen Bilder (Kopfkino). Das fördert, im Gegensatz zum Fernsehen, die Kreativität.
Und das Angebot könnte vielseitiger kaum sein.




