Geburtshelfer der Vereinigten Staaten war der Kolonialkrieg zwischen Großbritannien und Frankreich. Dieser wurde gefördert durch die Politik Friedrichs des Großen. Friedrich der Große schickte sich nämlich 1756 in Europa an, für Preußen gegen Österreich Verbündete zu suchen. War Preußen zuvor in den Schlesischen Kriegen mit Frankreich verbunden, lenkte Friedrich mit der Konvention von Westminster am 16.1.1756 England auf seine Seite und Frankreich an die Seite Österreichs.
Der Präventivschlag Friedrichs im August 1756 leitete den Siebenjährigen Krieg ein. Dieser wurde aber nicht allein in Europa, sondern auch in den amerikanischen Kolonien zwischen England und Frankreich ausgetragen.
Die Allianz mit Preußen war für England deshalb wichtig, wurden hierdurch die Kräfte Frankreichs teilweise auf dem Kontinent gebunden. Im September 1759 fand die entscheidende Schlacht auf der Abraham-Ebene bei Quebec statt. England siegte. 1763 nach Ende des Siebenjährigen Krieges musste Frankreich im Pariser Frieden von 1763 seine Kolonien in Nordamerika aufgeben.
Folge dieses Krieges war eine Zerrüttung der britischen Finanzen. Die Kolonialisten sollten einen Teil der Kriegskosten tragen. Europa war für die Kolonialisten jedoch weit weg. Die Kolonialisten hatten ohnehin im britischen Parlament keine politische Vertretung.
1773 kam es zur Boston Tea Party.
Als Indianer verkleidete Siedler kaperten britische Schiffe und versenkten 342 Teekisten im Hafenbecken. Die Britten schickten Truppen nach Boston.
Im Mai 1775 trat der zweite Kontinentalkongress in Philadelphia zusammen.
Die Armee und Marine wurden gegründet. Im April 1775 stellten sich bei Lexington 70 Mitglieder einer Bürgerwehr einer Überzahl von britischen Soldaten entgegen, die in dem Städtchen Concord ein vermutetes illegales Waffenlager ausheben wollten.
Der Amerikanische Unabhägigkeitskrieg begann. Wendepunkt dieses Krieges waren die Schlachten von Saratoga vom 19. September bis zum 13. Oktober 1777. Die Amerikaner siegten. Frankreich trat den Amerikanern nach deren Sieg bei. In der sog. Deutschen Schlacht von Yorcktown vom 28. September bis zum 19. Oktober 1781 unterlag die britische Armee endgültig. Auf Seiten der Briten einerseits und den Amerikanern sowie Franzosen andererseits partizipierten eine erhebliche Anzahl deutscher Auswanderer bzw. Truppenteile.
1783 kam es zum Frieden von Paris. Die Vereinigten Staaten wurden von Großbritannien anerkannt. Zuvor hatten diese am 4.Juli 1776 ihre Unabhängigkeit erklärt.
Am 25.September1789 erolgte die Verabschiedung der Bill of Rights und George Washington wurde der erste Präsident der Vereinigten Staaten.
Der an der Sklavenfrage entzündete amerikanische Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 endete für die sog. Nordstaaten siegreich. Wendepunkt dieses Krieges war die Schlacht von Gettysburg vom 1. Juli bis zum 3. Juli 1863. Nur vordergründig ging es dem damaligen Präsidenten Lincoln um die Sklavenfrage.
Primäres Ziel war es, die Union zu wahren. Da dies mit dem gewonnenen Krieg gelang, stellte die USA fortan einen unzertrennbaren Nationalstaat dar. Mit dem 13. Zusatzartikel zur Verfassung wurden die ehemaligen Sklaven freie Bürger der USA.
Dessen territoriale Abrundung gelang 1867 durch den Ewerb Alaskas vom russischen Reich. Ein Besitzerwerb von immenser Bedeutung, konnten die Sowjetrepubliken während des Kalten Krieges über diese Landmassen nicht verfügen. Alaska wurde unter dem 3.1.1959 der 49. Bundesstaat der USA. Als 50. und letzter Bundesstaat folgte Hawaii unter dem 21.8.1959. Die Entwicklung der USA war damit auch unter territorialen Gesichtspunkten abgeschlossen.




